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Licht und LaufTierfotografie als Handwerk

Bildfolge

Die Bildfolge

Ein Verzeichnis in Reihen, wie ein Kontaktbogen: Datum, Bild, Titel, Beschreibung.

Ein Lichttisch mit ausgeleuchteter Fläche, darauf Streifen von Kleinbildnegativen in Ordnern gelegt

Diese Bildfolge ist das datierte Verzeichnis des Mediums: jede Seite mit ihrem Veröffentlichungsdatum, ihrem Bild und einer Zeile Beschreibung, von der neuen zur alten. Die Datierung folgt einer Regel, die in der Redaktionspolitik steht: Eine wiederbediente Adresse trägt das Datum ihrer ersten archivierten Erfassung, eine neue Seite das Datum ihrer Ausgabe, und eine Begutachtung wird als solche angezeigt. Wer wissen will, was hier zuletzt gearbeitet wurde, liest diese Seite von oben; wer wissen will, worauf das Medium gebaut ist, liest die Aufnahmedaten-Tabelle.

  1. Ein windhundartiger Hund galoppiert in der Abendsonne über ein Feld, alle vier Läufe gleichzeitig in der Luft

    Der Hund im GaloppBewegung

    Der Galopp ist der schnellste Takt des Hundes und der kürzeste Moment der Tierfotografie. Hier stehen die Werte und der Zeitpunkt.

  2. Ein Reiter überfliegt mit seinem dunklen Pferd ein starkes Oxer, die Stangen gerade überflogen, Zuschauer hinter der Bande unscharf

    Das Pferd im ParcoursPferde

    Ein Parcours ist eine Folge wiederkehrender Bögen. Wer einen einzigen Sprung vorbereitet, hat die ganze Prüfung.

  3. Ein grauer Hund sitzt seitlich vor einem hellen Fenster, der Kopf leicht gedreht, ein Ohr aufgerichtet, weiches Licht auf der Schnauze

    Das HundeporträtEntfernung

    Das Porträt ist der ruhige Gegenpol zur Bewegung: eine Frage des Blicks, der Blende und des Ortes, an dem das Licht steht.

  4. Ein mittelgroßer Hund springt über eine gelbe Agilitywand, das Gerät füllt die Bildhöhe, Hallenlicht von oben

    Agility in der HalleArbeitshunde

    Die Agilityhalle verbindet das knappste Licht mit der schnellsten Bahn. Der Ausweg führt über Vorbereitung, nicht über Blitz.

  5. Ein langhaariger Hund steht rückseitig in tiefer Sonne, jede Haarspitze der Kanten leuchtet, das Gesicht liegt im Schatten

    Der Hund im GegenlichtLicht

    Gegenlicht ist die gefährlichste und dankbarste Lichtlage der Tierfotografie: Sie verschenkt Konturen oder verschenkt das Bild.

  6. Ein Rehbock steht am Rand eines Getreidefelds in Frühdunst, nur die Silhouette und die Ohren klar erkennbar

    Wildtiere im TeleobjektivEntfernung

    Das Wildtier kommt nicht heran, und es soll nicht müssen. Die lange Brennweite ist das Werkzeug dieses Respekts.

  7. Ein schwarzweißer Hund sprintet auf einer Wiese auf die Kamera zu, Grashalme unscharf, die Vorderläufe gerade in der Luft

    Bewegung, eingefroren oder mitgezogenBereich 01

    Die Belichtungszeit entscheidet, ob der Hund im Bild steht oder nur noch verwischt. Hier stehen die Werte, die Nachführung und der Zeitpunkt.

  8. Ein Hund sitzt im warmen Gegenlicht am Rand eines Feldwegs, die Fellkanten leuchten, der Hintergrund sinkt in Dunkelheit

    Licht lesen, bevor ausgelöst wirdBereich 02

    Draußen wechselt das Licht, in der Halle reicht es kaum, und am Abend wird es knapp. Licht ist der zweite Halbsatz jeder Belichtung.

  9. Ein Fotograf mit langem Teleobjektiv steht am Rand einer Lichtung, das Objektiv auf einem Einbeinstütz abgestützt, weiter vorn ein Reh am Baumrand

    Die Entfernung als GestaltungBereich 03

    Die Brennweite holt das Tier heran, ohne dass man hingeht. Der Arbeitsabstand entscheidet, ob es dabei ein Tier bleibt.

  10. Ein Border Collie im tiefen Bogen vor einer kleinen Schafherde, Kopf gesenkt, Blick auf die Herde gerichtet, der Hirte abseits stehend

    Hunde, die arbeiten, nicht posierenBereich 04

    Ein arbeitender Hund zeigt den Gestus seiner Aufgabe: Kopf unten auf der Fährte, Auge am Schaf, Läufe am Hindernis. Das Bild muss ihn treffen.

  11. Ein Reiter auf einem braunen Pferd springt über ein rot-weißes Hindernis, das Pferd in der Flugphase, die Vorderhufe gerade angezogen

    Pferde in Bewegung haltenBereich 05

    Kein anderes Motiv verbindet Masse, Tempo und Flughöhe so wie ein Pferd im Parcours. Die Belichtung muss beides können: Zeit und Restlicht.

  12. Ein Schreibtisch am Abend, ein Bildschirm mit einer Bildauswahl in Rasteransicht, daneben ein Becher und ein Notizbuch

    Was nach dem Auslöser beginntBereich 06

    Die Aufnahme ist die halbe Arbeit. Auswahl, Ordnung und Ausgabe sind die andere Hälfte, und sie entscheidet, ob Bilder wieder auftauchen.

  13. Ein Kameraobjektiv liegt neben einem geschlossenen Notizbuch auf einem Holztisch, im Hintergrund eine unscharfe Fensterfront mit Tageslicht

    Die Aufnahmedaten-TabelleRessource

    Elf Situationen, acht Spalten, und ein Versprechen: Jeder Wert trägt seine Quelle, jede Lücke ihren Namen.

  14. Ein nasser Hund mit hängendem Fell steht im grauen Regen auf einem dunklen Platz, das Bild in gedämpften blaugrauen Tönen

    Die Kunst der Hundefotografie bei schlechtem LichtLicht

    Schlechtes Licht ist kein Grund, nicht zu fotografieren; es ist ein Grund, anders zu fotografieren. Diese Seite trennt Hilfe von Hoffnung.

  15. Eine Frau geht mit einem großen Hund an der Leine über einen Sommerweg, beide im Profil, das Licht von der Seite

    Hund und Mensch auf einem BildBewegung

    Viele Bilder vom Hund, keins mit dem Menschen davor: Diese Seite behandelt das Gegenstück, das eine Beziehung dokumentiert statt eines Aussehens.

  16. Ein Smartphone liegt auf einer Küchenablage, der Bildschirm zeigt eine Bildergalerie mit vielen Hundeaufnahmen in Rasteransicht

    Wohin mit den Hundefotos?Nach der Aufnahme

    Auswählen, ordnen, teilen, drucken: die vier ehrlichen Antworten auf die Frage, was mit den Hundebildern passiert, nachdem der Auslöser kam.

  1. Ein Streifen entwickelter Kleinbildnegative wird von einer Hand vor eine Lampe gehalten, einzelne Bilder sichtbar

    Der Streifen vor dem Licht: Ordnung, bevor Auswahl war.

Die Aufnahmedaten-Tabelle bleibt die Referenzseite des Mediums, und die sechs Bereiche lassen sich von der Startseite aus lesen. Keine Seite dieser Bildfolge setzt einen Analyse-Cookie, wie die Datenschutzerklärung ausführt.