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Licht und LaufTierfotografie als Handwerk
Ein hellbrauner Hund galoppiert quer durch spätnachmittagliches Gras, die Läufe voll gestreckt, im Hintergrund eine unscharfe Baumreihe

Tierfotografie als Handwerk

Licht lesen, Lauf festhalten

Licht und Lauf beschreibt die Tierfotografie als Handwerk: welche Belichtungszeit einen Galopp hält, welche Blende ein Porträt freistellt, welcher Arbeitsabstand ein Wildtier in Ruhe lässt, und was nach dem Auslösen mit den Bildern passiert. Jeder Wert trägt seine Quelle, jede Lücke ihren Namen.

  • 11Situationen in der Tabelle
  • 8Spalten für jede Situation
  • 06.09.2026letzte Begutachtung
Bereiche 01 bis 06

Sechs Bereiche, ein Fach

Vom Bewegungsrichtwert bis zur Ordnung der Ausbeute: jeder Bereich versammelt eine Frage des Fachs.

  1. Ein schwarzweißer Hund sprintet auf einer Wiese auf die Kamera zu, Grashalme unscharf, die Vorderläufe gerade in der Luft

    Bereich 01

    Bewegung

    Vom Richtwert 1/1000 s bis zum bewusst mitgezogenen Mitzieher: die Zeit als Gestaltungsmittel.

  2. Ein Hund sitzt im warmen Gegenlicht am Rand eines Feldwegs, die Fellkanten leuchten, der Hintergrund sinkt in Dunkelheit

    Bereich 02

    Licht

    Messung im Gegenlicht, ISO in der Halle, Dämmerung als Gestaltung: das Licht als zweite Hälfte der Belichtung.

  3. Ein Fotograf mit langem Teleobjektiv steht am Rand einer Lichtung, das Objektiv auf einem Einbeinstütz abgestützt, weiter vorn ein Reh am Baumrand

    Bereich 03

    Entfernung

    Vom Prinzip der langen Brennweite bis zur Konverterrechnung: Nähe ist eine Entscheidung des Tieres.

  4. Ein Border Collie im tiefen Bogen vor einer kleinen Schafherde, Kopf gesenkt, Blick auf die Herde gerichtet, der Hirte abseits stehend

    Bereich 04

    Arbeitshunde

    Der Gestus der Arbeit ist das Motiv: Fährte, Herde, Hindernis, und was die Kamera davon festhalten muss.

  5. Ein Reiter auf einem braunen Pferd springt über ein rot-weißes Hindernis, das Pferd in der Flugphase, die Vorderhufe gerade angezogen

    Bereich 05

    Pferde

    Trab, Galopp, Sprungflug: das Pferd als härtester Belichtungsfall der Tierfotografie.

  6. Ein Schreibtisch am Abend, ein Bildschirm mit einer Bildauswahl in Rasteransicht, daneben ein Becher und ein Notizbuch

    Bereich 06

    Nach der Aufnahme

    Auswahl, Ordnung, Ausgabe: die zweite Hälfte der Arbeit, die über Archiv oder Vergessen entscheidet.

Die Ressource

Elf Situationen, acht Spalten

Die Aufnahmedaten-Tabelle legt dieselben Spalten über jede Situation und zeigt ihr Begutachtungsdatum.

  1. Eine nasse Wiese im ersten Morgenlicht, lange Schatten von Zaunpfählen, ein Hund als dunkle Silhouette am Bildrand

    Erstes Licht: flach, gerichtet, warm; das Fell bekommt Kontur statt Fläche.

  2. Ein schmales Hallenfenster wirft ein helles Viereck auf dunklen Sand, Staub schwebt im Lichtkegel

    Fensterlicht in der Halle: knapp, aber ehrlich; dort steht die Schärfe oder sie bleibt aus.

  3. Ein Feldrand in tiefem Gegenlicht, hohes Gras als leuchtende Kanten vor dunklem Wolkengrund

    Abendliches Gegenlicht: die Belichtung entscheidet, ob Kanten bleiben oder versinken.

Auszug: die ersten drei Spalten der Tabelle
SituationGruppeBelichtungszeit
Hund im TrabBewegunguntere Grenze des Bewegungsbereichs, Richtwert 1/640 s (tierische-tierfotografie.de)
Hund im GaloppBewegungRichtwert ab 1/1000 s (sleepherds.de; hyggestories.com)
Sprung nach Ball oder FrisbeeBewegungwie Galopp, ab 1/1000 s (sleepherds.de)
Hundeporträt draußenEntfernungnicht dokumentiert
Reithalle, Trab und GaloppPferdeso kurz, wie das knappe Licht es trägt
SpringparcoursPferdeBewegungsrichtwert ab 1/1000 s (sleepherds.de)
Agility in der HalleArbeitshundeBewegungsrichtwert ab 1/1000 s, übertragen vom Bewegungsbereich (sleepherds.de)
Hund an der HerdeArbeitshundeBewegungsbereich 1/640 bis 1/1200 s (tierische-tierfotografie.de)
Gegenlicht, SilhouetteLichtnicht dokumentiert
Wildtier am WaldrandEntfernungnicht dokumentiert
Erste Stunde, WieseLichtnicht dokumentiert

Elf Situationen, acht Spalten: Die Aufnahmedaten-Tabelle trägt nur Werte mit benannter Quelle; leere Zellen heißen nicht dokumentiert und bleiben es, bis eine Quelle sie trägt.

Die Bildfolge

Die letzten datierten Seiten

Eine Seite pro Veröffentlichungsdatum, von der neuen zur alten. Das vollständige Verzeichnis steht in der Bildfolge.

  1. Ein windhundartiger Hund galoppiert in der Abendsonne über ein Feld, alle vier Läufe gleichzeitig in der Luft

    Der Hund im GaloppBewegung

    Der Galopp ist der schnellste Takt des Hundes und der kürzeste Moment der Tierfotografie. Hier stehen die Werte und der Zeitpunkt.

  2. Ein nasser Hund mit hängendem Fell steht im grauen Regen auf einem dunklen Platz, das Bild in gedämpften blaugrauen Tönen

    Die Kunst der Hundefotografie bei schlechtem LichtLicht

    Schlechtes Licht ist kein Grund, nicht zu fotografieren; es ist ein Grund, anders zu fotografieren. Diese Seite trennt Hilfe von Hoffnung.

  3. Eine Frau geht mit einem großen Hund an der Leine über einen Sommerweg, beide im Profil, das Licht von der Seite

    Hund und Mensch auf einem BildBewegung

    Viele Bilder vom Hund, keins mit dem Menschen davor: Diese Seite behandelt das Gegenstück, das eine Beziehung dokumentiert statt eines Aussehens.

  4. Ein Smartphone liegt auf einer Küchenablage, der Bildschirm zeigt eine Bildergalerie mit vielen Hundeaufnahmen in Rasteransicht

    Wohin mit den Hundefotos?Nach der Aufnahme

    Auswählen, ordnen, teilen, drucken: die vier ehrlichen Antworten auf die Frage, was mit den Hundebildern passiert, nachdem der Auslöser kam.

Der Lichttisch

Vier Seiten, die aufgelegt bleiben

Häufiger begutachtet als die anderen, weil sich eine Quelle ändert oder eine Zelle sich füllt.

  1. Ein Kameraobjektiv liegt neben einem geschlossenen Notizbuch auf einem Holztisch, im Hintergrund eine unscharfe Fensterfront mit Tageslicht

    Die Aufnahmedaten-TabelleRessource

    Elf Situationen, acht Spalten, und ein Versprechen: Jeder Wert trägt seine Quelle, jede Lücke ihren Namen.

  2. Ein schwarzweißer Hund sprintet auf einer Wiese auf die Kamera zu, Grashalme unscharf, die Vorderläufe gerade in der Luft

    Bewegung, eingefroren oder mitgezogenBereich 01

    Die Belichtungszeit entscheidet, ob der Hund im Bild steht oder nur noch verwischt. Hier stehen die Werte, die Nachführung und der Zeitpunkt.

  3. Ein Hund sitzt im warmen Gegenlicht am Rand eines Feldwegs, die Fellkanten leuchten, der Hintergrund sinkt in Dunkelheit

    Licht lesen, bevor ausgelöst wirdBereich 02

    Draußen wechselt das Licht, in der Halle reicht es kaum, und am Abend wird es knapp. Licht ist der zweite Halbsatz jeder Belichtung.

  4. Ein Smartphone liegt auf einer Küchenablage, der Bildschirm zeigt eine Bildergalerie mit vielen Hundeaufnahmen in Rasteransicht

    Wohin mit den Hundefotos?Nach der Aufnahme

    Auswählen, ordnen, teilen, drucken: die vier ehrlichen Antworten auf die Frage, was mit den Hundebildern passiert, nachdem der Auslöser kam.